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Tiefe Einblicke in die Beschaffung und Beschaffungslogistik

Im Rahmen einer umfassenden Studie untersuchte x|vise „Das aktuelle Beschaffungsverhalten deutscher und österreichischer Unternehmen”.

Die Beschaffung abseits des eigenen Firmenstandorts stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen – dies umso mehr, je ferner und „exotischer” die Einkaufsländer sind. Zugleich eröffnen sich daraus jedoch Chancen im globalen und im lokalen Wettbewerb, wie die neueste Studie von x|vise innovative logistics zeigt.
Untersucht wurden das Beschaffungsverhalten sowie die Beschaffungslogistik österreichischer und deutscher Firmen. In jedem Land haben jeweils 100 Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit an der Umfrage teilgenommen. Befragt wurden sie allgemein zur Beschaffung, aber auch konkret zu ihren Lieferanten, den Einkaufsgebieten, der Art der Bezahlung, zu Dienstleistungen und Mehrwertdienstleistungen in der Beschaffungslogistik, zu Logistikdienstleistern sowie zur Organisation und den Rahmenbedingungen.
„Anhand der gewonnenen Ergebnisse konnten wir Probleme, Chancen und Potentiale in diesem Bereich aufzeigen”, erklärt Emil Unterrainer, Logistik-Consultant und Leiter der Studie. „Abschließend haben wir daraus entsprechende Handlungsempfehlungen für beschaffende Unternehmen und auch für Logistikdienstleister abgeleitet.”

Beschaffungstrends in Kürze                                                       
Die Studie verdeutlicht, dass Unternehmen in der Beschaffung die „Nahversorgung” zu schätzen wissen: Der Großteil der Studienteilnehmer beschafft entweder im eigenen Land oder in der unmittelbaren Nachbarschaft. Bei der Wahl des Einkaufslandes spielt neben der Wirtschaftlichkeit insbesondere eine entsprechende logistische Infrastruktur eine wichtige Rolle. „Auffallend ist zudem, dass die Befragten in der Regel mit einer überschaubaren Anzahl an Lieferanten arbeiten und mit ihnen tendenziell längerfristige Partnerschaften eingehen”, fügt Unterrainer hinzu.
Bei der Auswahl der Lieferanten sei vor allem die Qualität ausschlaggebend. „Diese rangiert deutlich vor dem Preis, auf Platz drei der Entscheidungskriterien finden sich bereits persönliche Netzwerke.” Der Service- und der Produktqualität räumen die befragten Firmen auch in der laufenden Geschäftsbeziehung klar den Vorrang vor dem Preisargument ein: Sie dominieren sowohl in der Lieferanten- als auch in der Logistikdienstleisterbewertung.
In Bezug auf die Beschaffungslogistik ist zu beobachten, dass die Unternehmen nicht klar zwischen Basisdienstleistungen und Mehrwertdienstleistungen unterscheiden. Auch das Outsourcing an Logistiker hat sich in diesem Bereich noch nicht durchsetzen können. Unterrainer: „Eher kommt der Lieferant als Logistikdienstleister zum Einsatz; der überwiegende Teil der Unternehmen führt Beschaffungsdienstleistungen jedoch im eigenen Hause aus.”

Fazit und Ausblick
Wie die Studie zeigt, ist der Beschaffungsmarkt ständig in Bewegung und unterliegt dabei kontinuierlich Veränderungen. Die Strategien, die die Unternehmen in der Beschaffung verfolgen, unterscheiden sich mitunter stark voneinander und sind vor allem von ihrer Größe abhängig. Auch der Branchenvergleich zeigt durchaus unterschiedliche Notwendigkeiten, Zugänge und Lösungen auf.
„Wichtig erscheint aus heutiger Sicht, dass die Unternehmen das Thema Beschaffung ständig im Fokus behalten und kontinuierlich weiterentwickeln”, meint Emil Unterrainer abschließend. Einerseits gäbe es noch ungenutzte Optimierungspotentiale hinsichtlich Kosten und Effizienz, andererseits würden sich auch immer wieder neue Formen und Chancen der Zusammenarbeit auftun, denen sich Unternehmen nicht verschließen sollten.

Das Inhaltsverzeichnis und das Executive Summary finden Sie hier zum Download. Die gesamte Studie können Sie per Email an office@xvise.com bestellen (Bitte um vollständige Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschift).

zurück zu den x|periences vom 19.02.2009

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