Erfolgreiche Partnersuche

Die Logistik bei Fahrzeugbedarf Kotz befand sich im Umbruch. Ein neues Zentrallager entstand, die dadurch veränderte Distributionsstruktur verlangte nach einem Mitstreiter. Mit x|vise fand das Handelsunternehmen den richtigen Sparringpartner.

Die Fahrzeugbedarf Kotz & Co. KG mit Sitz in Guntramsdorf ist vor 50 Jahren als Vertriebsgesellschaft der BPW Bergische Achsen KG gegründet worden. Das deutsche Familienunternehmen BPW agiert weltweit erfolgreich als Zulieferer der Nutzfahrzeugindustrie und beschäftigt insgesamt rund 5.500 Mitarbeiter. Fahrzeugbedarf Kotz vertreibt Komponenten und Ersatzteile für den Fahrzeug- und Anhängerbau. Der österreichische Markt wurde bisher über mehrere Auslieferungslager bedient, beispielsweise Kunden in Tirol und Vorarlberg über einen Shop mit angeschlossenem Lager nahe Innsbruck. „Die dezentrale Organisation brachte den Nachteil mit sich, dass an allen Standorten möglichst alles verfügbar sein musste – sonst konnte nicht geliefert werden“, schildert x|vise-Logistikberater Roland Redlinger. Außerdem seien auch entsprechend höhere Kosten für Lagerhaltung und Transporte angefallen.

Produktvielfalt
Dies war ausschlaggebend für die Firmenleitung, ein neues Zentrallager in Seewalchen am Attersee zu bauen. Hier sollten Lager und Versand zusammengezogen werden, damit sich die Standorte in den Bundesländern zukünftig auf das reine Shop-Geschäft konzentrieren können. x|vise kam ins Spiel, als es darum ging, die dadurch veränderte Distributionsstruktur mittels einer Transportausschreibung am Markt anzufragen.

Auf Erstgespräche im Mai 2016 folgten zwei Workshops, um die Ausschreibung vorzubereiten. Am Anfang stand eine Datenanalyse, um Mengen und Art der Waren zu ermitteln. Als Herausforderung stellte sich dabei die Produktvielfalt des Unternehmens heraus. „Die Palette reicht von der winzigen Schraube bis zur zerbrechlichen Windschutzscheibe, vom riesigen Kotflügel bis zum Gefahrgut“, verdeutlicht Redlinger. All dies galt es kostengünstig und vor allem schnell zu liefern. „Wenn der Kunde heute ein Ersatzteil für seinen defekten LKW bestellt, muss es noch am selben Tag abgeholt und am nächsten Tag zugestellt werden, damit das Fahrzeug wieder fahrbereit wird.“ Welcher Spediteur solche Laufzeiten österreichweit garantieren kann und zu welchen Konditionen, sollte die Ausschreibung zutage bringen.

Verhandlungspartner
Anhand der erhobenen Daten und des vom Kunden bereits ausgearbeiteten Distributionskonzepts sowie definierter Servicelevels erarbeitete x|vise die ausschreibungsrelevanten Kernpunkte und stellte die Ausschreibungsunterlagen zusammen. Die folgende Ausschreibung und das Vergleichen der Angebote nahm der Kunde dann im Herbst selbst in die Hand. „Zu den abschließenden Verhandlungen mit den in Frage kommenden Logistikdienstleistern sind wir wieder hinzugezogen worden“, berichtet Redlinger. In diesen Gesprächen wurden die definierten Kernpunkte festgelegt – von Abhol- und Zustellzeiten über die Transporttarife bis hin zu der Zahlungsbedingungen. So ließ sich in kurzer Zeit alles unter Dach und Fach bringen. Ins neue Jahr startete Fahrzeugbedarf Kotz bereits mit dem neuen Logistikdienstleister.

Volle Transparenz
Geschäftsleiter und Auftraggeber Günter Franke fand „interessant, was geht – und zwar in dem Sinne, wie konkret und umfassend unser Anforderungspaket geschnürt und was damit erreicht werden konnte“. Bei der Vergabe spielte für Franke letztlich jedoch nicht nur eine Rolle, dass der Transportservice perfekt abgewickelt wird. Hohe Bedeutung maß er auch dem Reporting und Controlling zu. „Regelmäßige Berichte sind der Grundstein dafür, um später gegebenenfalls weitere Optimierungen angehen zu können“, erklärt Roland Redlinger.

Unterm Strich ging es Fahrzeugbedarf Kotz bei diesem Projekt darum, gemeinsam mit einem fähigen Dienstleister die gesteigerten Kundenanforderungen zu erfüllen. Der Plan ging auf: In der Transportlogistik läuft’s seit der Umstellung wunderbar.