Intelligenz der Objekte für die vernetzte Logistik 4.0

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Der eindeutige Trend in der modernen Intralogistik geht in der beleg- und kontaktlosen Warenerkennung, -steuerung und -verfolgung weiter. Sensortechnologie sichert selbstlernende und permanent optimierte Prozesse.

Objekte in der Logistik werden intelligent, steuern sich selbst und lassen schlussendlich Mensch und Maschine perfekt zusammenarbeiten. Um diese „Intelligenz der Objekte“ zu erzeugen, etablieren sich zukünftige Standards. Diese werden für die papierlose Fertigung angewendet und als Grundstein von Logistik 4.0 eingesetzt.

BLE (Bluetooth Low Energy)

Ein bekannter Logistikstandard für großflächige Lokalisierung ist BLE. Manchmal reicht es genau zu wissen, in welchem Bereich sich ein Objekt befindet, damit Ereignisse erkannt und gemeldet werden. Hier wird BLE eingesetzt, welches lediglich eine Objekt-ID aussendet, um diese dann in einem nahegelegenen BLE-AccessPoint zu empfangen.

RFID (Radio Frequency Identification)

Genauere Identifikation und gleichzeitige Übermittlung von Daten erfolgt mit RFID. Diese Transponder sind beispielsweise am Paket oder Artikel angebracht und beinhalten die zuvor beschriebene Daten. Diese können jederzeit berührungslos oder manuell ausgelesen werden. Somit werden die Erkennung und Verfolgung einzelner Teile zu den jeweiligen Lesezeitpunkten ermöglicht.

Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit der Selbststeuerung, indem Bedarfe dieser Pakete oder Artikel den Transport und den optimalen Weg zum Bedarfsträger findet. In den vergangenen Jahren waren diese RFID-Tags noch empfindlich gegenüber Störungen. Heute sind die prozesssichere RFID-Lesungen durch unterschiedlichste Anwendungsvarianten gewährleistet.

UWB (Ultra-Wideband)

Bei der Weiterentwicklung in der Lokalisierung wird sich die UWB Technologie jedoch als „der zukünftige Standard für IOT (Internet of things)“ in der Logistik durchsetzen. Diese setzt sich in Punkto Genauigkeit und Schnelligkeit durch. Hierbei handelt es sich um eine funk­ba­sier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie für den Nah­be­reich zur schnel­len und sta­bi­len Über­tra­gung von Daten. Auch bekannte Markt- und Technologieführer im Bereich Smart-Phone integrieren UWB in Ihren Produkten. Diese sind zwar nicht beworben aber für die zukünftigen Anforderungen der IOT Datenmengen vorbereitet.

Die Anforderung, mobile Dinge digital zu vernetzen und ihren Live-Standort zugleich zu erfassen, erfüllt aktuell nur das UWB. Wände oder organisches Material sind für UWB kein Hindernis und die gemeinsame Nutzung mit anderen Wireless-Systemen ist möglich.

Nicht zuletzt hat auch COVID-19 die UWB-Technologie zur Bekanntheit verholfen. UWB Social-Distance-Systeme als Armband o.ä. werden für Mitarbeiter von Unternehmen eingesetzt, um diese bei zu geringen Abständen zueinander, akustisch aufeinander aufmerksam zu machen. Auf lange Sicht dürfte Ultrabreitband aufgrund seiner Genauigkeit in vielen Fällen sowohl Bluetooth Low Energy als auch RFID ersetzen.

AOI (Automatische Optische Inspektion)/Auto-ID

Als Standard für Identifikation „ohne“ Barcode, QR-Code oder RFID werden die Auto-ID, wie auch AOI ihren fixen Bestandteil der modernen Logistik von morgen einnehmen. Auto-ID Systeme identifizieren, zählen, verbuchen Artikel und Bauteile. AOI Systeme kontrollieren diese im Warenein- und Ausgang, sowie bei Stichproben. Die Identifikation erfolgt dabei anhand intelligenter Bildverarbeitung und der dazu verknüpften Stammdaten. Die Verbindung beider Systeme ermöglicht zusätzlich fehlhandlungssichere (Poka-Yoke) Prozesse bei monotonen- oder bei komplexen one-piece-flow Arbeitsplätzen.

„Wenn man sich viel mit Trends beschäftigt, realisiert man,
dass die Welt heute viel besser ist als sie je war.“

Matthias Horx, Trendforscher

Intelligenz der Objekte

Setzen Sie zukünftig auf die papierlose Material- und Produktionslogistik und wollen gleichzeitig den Echtzeitstatus, Position Ihrer Produkte und Transporte wissen? Dann werden Sie auf diese Standards nicht mehr verzichten können. Auf die Intelligenz der Objekte für die vernetzte Logistik 4.0.

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