Vöslauer – Vollautomatisiertes Gesamtlogistik-Konzept

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Für eine effiziente Flächennutzung wurden verschiedene Lagerlösungen evaluiert und diese dienten als Grundlage für die strategische Planung. Ein bis ins Detail geplantes und gemeinsam umgesetztes Logistik-Gesamtkonzept schafft die notwendigen Kapazitäten für weiteres Wachstum.
Xvise-Automatisches-Hochregallager-für-Vöslauer
Automatisches Hochregallager in Bau bei Vöslauer
„Für die Planung eines Hochregallagers mitsamt der Intralogistik am Produktionsstandort ist sehr viel Know-how, und in unserem Fall auch sehr viel Durchhaltevermögen notwendig. Das haben die Berater von Xvise bewiesen, da viele Konzepte unerlässlich waren, um den optimalen Warenfluss am Standort zu planen.“

Ing. Reinhard Deimel Supply Chain Manager

Eine Brücke geschlagen
Als es darum ging, die Logistik neu aufzustellen, eröffnete die Verlegung einer Straße dem Mineralwasserabfüller ganz neue Möglichkeiten. Mit einem automatischen Hochregallager und innovativer Fördertechnik brechen nun neue Zeiten an.

Vöslauer ist das Lieblingsmineralwasser der Österreicher*innen. Täglich werden am Produktionsstandort in Bad Vöslau bis zu zwei Millionen Liter abgefüllt. Im Laufe seiner langen Erfolgsgeschichte ist das Unternehmen organisch gewachsen. „Der Kunde hatte jedoch mit Platzmangel und logistischen Engpässen zu kämpfen“, sagt Xvise Berater Gerald Wolf. „Es brauchte eine umfassende Lösung, um die Logistik nachhaltig zu optimieren.“

In einem mehrjährigen Planungsprozess entwickelten die Consultants von Xvise in enger Kooperation mit Vöslauer ein Gesamtlogistik-Konzept, das diesem Anspruch gerecht wurde. Auf Basis von vorangegangenen Konzeptstudien wurden verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen Lagervarianten, Gebäudeanordnungen und schließlich eine zukunftssichere Lösung samt Ausschreibung erarbeitet.

Optimale Raumnutzung durch Silo-Bauweise
Um den nötigen Platz zu schaffen und den Handlungsspielraum zu erhöhen, wurde zuerst eine öffentliche Straße verlegt, die das Firmengrundstück bislang durchquert hatte, zudem wurden angrenzende Grundstücke zugekauft. „Dadurch konnten wir große Flächen generieren – einerseits für die LKW-Abwicklung, andererseits für die Lagererweiterung in Form eines automatischen Hochregallagers in Silobauweise“, erörtert Wolf. Bei dieser Art der Konstruktion fungieren die Regale zugleich als tragende Elemente für die Wand- beziehungsweise Deckenkonstruktion, was eine maximale Raumausnutzung erlaubt.

Erhöhte Schlagzahl durch Automatisierung
Eine über der Straße verlaufende Fördertechnikbrücke verbindet das Hochregallager mit einem neuen Versandgebäude direkt neben der Produktion. Paletten-Rollbahnen befördern die Paletten weiter bis in den Ladehof. Dort werden sie von den Fahrern direkt entnommen und verladen. Und auch die Ware aus der Produktion wird mit einem fahrerlosen Transportsystem geholt, an die Fördertechnik übergeben und eingelagert. „Diese Prozesse laufen künftig weitgehend automatisiert ab“, fasst Gerald Wolf zusammen. Die logistische Schlagzahl werde dadurch massiv erhöht. „Das ist vor allem zu Spitzenzeiten relevant, wenn pro Tag bis zu 160 LKW beladen werden.“

In Bälde wird der Getränkehersteller die Früchte der langjährigen Vorbereitung und intensiven Planung ernten können: Das Versandgebäude ist schon fertig, die Fördertechnik samt Brücke steht Großteils und das Hochregal-Lager wächst täglich.

Stapler-auf-Voeslauer-Gelände
Vöslauer Mineralwasser - Außenanlage

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